Sonntag, 1. September 2013

Subjects | Nordlichter in Lappland

Es ist unglaublich still und kalt auf dem zugefrorenen Ahvenlampi in Luosto im finnischen Teil Lapplands. Um 23.30 Uhr zeigen sich plötzlich grünliche Flecken am Himmel, dann hell leuchtende, wandernde Lichtbänder. Später steigen violett-bläuliche Säulen empor; nach 90 Minuten ergiesst sich das faszinierende Naturspektakel über den ganzen Himmel.

Um Polarlichter mit möglichst grosser Wahrscheinlichkeit bewundern zu können, fliegt man im Oktober, Februar oder März an einen ruhigen Ort nördlich des Polarkreises; für Europäer bieten sich Skandinavien und Island an. Soweit die Theorie! Wir kennen aber Leute, die im Februar rein nichts sahen, während wir anfangs April gleich zweimal Glück hatten.

Entscheidend ist neben klarem Himmel und Geduld insbesondere auch die planetarische Kennziffer (Kp-Index). Mehr dazu auf folgenden Websites:

In den Photo-Rucksack gehören neben dem üblichen «Kram» ein robustes Stativ, ein Fernauslöser/Timer für Timelapse-Videos und zwei Objektive: ich würde ein lichtstarkes Weitwinkelzoom (Canon EF 16-35 2.8L II USM) und ein Zoom-Fisheye (Canon EF 8-15 4L Fisheye USM) empfehlen, deren Fokus bereits im Blockhaus oder Hotel auf unendlich eingestellt und mit Klebeband fixiert wird. Ach ja: RAW und ISO 800-1600 bei Offenblende!

Neben einer Stirnlampe ist gute Bekleidung schon fast überlebenswichtig: Kombijacke, Winterhose, Wander-/Winterschuhe, Funktionsunterwäsche, warme Kopfbedeckung, Halstuch, praktische Handschuhe (Photographieren muss einfach möglich sein, evtl. zwei verschiedene Modelle), Handwärmer und Thermosflasche.

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