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Sonntag, 19. Januar 2014

Live | Paparoa NP & Westland Tai Poutini NP

Gestern sind wir durch den Buller Gorge bis nach Greymouth an der West Coast gefahren. Das Highlight waren die Blowholes und Pancake Rocks im an Big Sur erinnernden Paparoa National Park.

Heute sind wir weiter südlich zu den beiden Gletschern Franz Josef und Fox im Westland Tai Poutini National Park gewandert. Leider begann es so heftig zu regnen, dass wir das Abenteuer zuerst wegen mangelnder Kleidung abbrechen mussten und dann trotz guter Kleidung nur total durchnässt vollenden konnten. Da half nur noch, zu dritt im 37.0°C warmen Motel-Whirlpool zu plantschen.

Wir haben eine lange Fahrt nach Queenstown vor uns...

Freitag, 10. Januar 2014

Live | Coromandel Peninsula & Rotorua

Mittlerweile «funktionieren» wir alle wie gewohnt, haben die «zirkadiane Schlaf-Wach-Rhythmusstörung, Typ Jetlag» überwunden und verfügen über die wildesten Erfahrungen im Stillen und Wickeln.

Coromandel Peninsula: Nur schon der State Highway 25 (von Thames nach Coromandel Town) und die Road 309 sind Highlights. Doch die Halbinsel hat einiges mehr zu bieten, zum Beispiel Strände; uns hat nicht etwa der berühmte Hot Water Beach, sondern der abgelegene New Chum's Beach am besten gefallen. Übernachtung? In einem 4½-Zimmer-Haus!

Auf dem Weg nach Rotorua haben wir in Matamata einen Stopp eingelegt, um auf dem Hobbiton Movie Set das Zuhause von Bilbo, Frodo & Co. sowie den Perfektionismus von Sir Peter Jackson zu bestaunen.

Rotorua: Die schweflig stinkende Stadt haben wir als Basis genommen, um das Wai-O-Tapu Thermal Wonderland und die Glühwürmchenhöhlen von Waitomo zu besuchen. Ausserdem haben wir Sabine's Bruder und seine Freundin getroffen. Wie klein die Welt doch ist!

«I'll get your milk», wurden wir in den Motels immer gefragt. Doch für wen? Menoa? Mittlerweile ist auch uns klar geworden, dass man beim Check-in immer etwas Milch für den Kaffee kriegt. Perfekt fürs Müesli!

Morgen fahren wir nach Whakapapa im Tongariro National Park...

Sonntag, 21. Juli 2013

Live | Kristiansand & Stavanger

Von Dänemark haben wir bis jetzt nur die Autobahn, eine Tankstelle, eine Imbissbude, ein paar Windräder in der Ferne und den Hafen von Hirtshals gesehen.

Gleich darauf ging es in 2½ Stunden über raue See nach Kristiansand, wo wir im günstigsten Hotel übernachtet haben: 112 Franken im selbst angezogenen Kajütenbett ohne Frühstück. Zum Abendessen gab es den unappetitlichsten Burger, den ich je gegessen habe! Velkommen til Norge!

Am Freitag sind wir über die malerische Küstenstrasse bis nach Stavanger gefahren. Gestern dann ein Ausflug durch das verträumte Hinterland: über eine enge Passstrasse ging es mit Gokart-Feeling über 27 Serpentinen hinunter ans Ende des Lysefjords, wo wir auf die Fähre umgestiegen sind, um uns den Kjerag (1100m) und den Preikestolen (604m) immerhin von unten ansehen zu können. Irgendwann werden wir zurückkommen, um diese Felsplateaus – ohne prallen Bauch – als Familie zu erklimmen...

Donnerstag, 11. April 2013

Live | Pyhä-Luosto NP II

In den letzten drei Tagen war ich – wie könnte es hier anders sein – dreimal in der Sauna.

Auch sonst haben wir drei einiges unternommen: dienstags waren wir erfolglos Eisfischen (wobei die Fische trotzdem ihren Spass an unseren Ködern hatten), gestern liessen wir uns von Rentieren durch die wunderschön verschneite Landschaft ziehen und verspeisten selbige zum Abendessen, heute versuchten wir uns schliesslich im klassischen Langlauf.

Gestern waren wir einmal mehr draussen, um nach Nordlichtern zu suchen. Um Mitternacht zeigten sich plötzlich grünliche Flecken am Himmel, später ein grell leuchtender Bogen mit violetten Säumen; schlussendlich war der halbe Himmel grün erleuchtet. Heureka aurora borealis!

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Live | İstanbul I

Am Montagnachmittag sind wir in İstanbul gelandet. Auf dem Weg zum Hotel (inkl. Frühstück mit Blick auf die Blaue Moschee) waren wir erst einmal verblüfft, wie «zivilisiert» der Verkehr am Bosporus abläuft.

Gestern «klapperten» wir dann die touristischsten Attraktionen des Stadtteils Sultanahmet ab: die Hagia Sophia mit ihrer unglaublichen Kuppel, die Basilikazisterne, die grandiose Blaue Moschee und die Kleine Hagia Sophia. Heute führte uns der Weg vom Grossen Basar (na ja) über die Süleymaniye-Moschee, den Gewürzbasar und den Galataturm zum Taksim-Platz (unterbrochen durch Shopping).

Morgen werden wir zum asiatischen Teil überschiffen...

Ach ja: die Photo-Gallerie «Türkei» ist unter der geographischen Region «Middle East» zu finden (obwohl İstanbul auf zwei Kontinenten liegt).

Sonntag, 22. Juli 2012

Live | Drifters Uganda Explorer I

Nach dem Frühstück trafen wir den südafrikanischen Drifters-Guide und die restlichen Gruppenmitglieder: fünf Belgier, zwei Hölländerinnen, drei Deutsche und einen Weissrussen.

Nach dem Grosseinkauf startete die «it's gonna be rough»-Tour in Richtung Lake Mburo National Park, wo wir (zu Fuss) von einem afrikanischen Büffel überrascht wurden; der Ranger hatte seine Waffe ziemlich schnell durchgeladen! Weiter zum wunderschönen Lake Bunyonyi, den wir frühmorgens mit einem Boot erkundeten.

Am vierten Tag dann der rund zweistündige Aufstieg zu den Berggorillas im Bwindi Impenetrable National Park (UNESCO-Weltnaturerbe). Der stolze Silberrücken zeigte sich zwar nur kurz, aber die Jungtiere blickten auf ihrer Futtersuche immer mal wieder auf uns hinab. Wow!

Im Queen Elizabeth National Park haben wir zweimal direkt am Grenzfluss zum Kongo - «geschützt» durch Nilpferde und zwei Soldaten, die vor den Vipern davongerannte sind - übernachtet; Gewehrsalven und Detonationen waren gut zu hören. Tagsüber sahen wir leider keine Löwen (die hier auf Bäume klettern), dafür war der Kyambura Gorge ein verstecktes Juwel.

Heute sind wir in zwölf Stunden von den Rwenzori Mountains bis nach Masindi gefahren; aufgrund überfluteter Strassen eine Rallye.

Donnerstag, 12. April 2012

Live | München

Mit dem Eurocity sind wir für drei Tage in die Landeshauptstadt des Freistaates Bayern gefahren.

Während am ersten Tag noch schönstes Frühlingswetter mit Pollenalarm vorherrschte, wurde es mittlerweile etwas garstiger. So ziehen wir uns in die grandiosen Kunst- und Architekturpaläste wie die Pinakothek der Moderne oder das Museum Brandhorst zurück, oder gehen in der Innenstadt «shoppen».

Sehr zu empfehlen sind ausserdem die KZ-Gedenkstätte Dachau, der Olympiapark mit dem 291m hohen Fernsehturm, die Allianz-Arena und BMW-Welt, Schloss Nymphenburg, aber auch das Bavaria-Filmgelände.

Samstag, 14. Januar 2012

Live | El Calafate & PN Los Glaciares I

Der Flug von BA in den argentinischen Teil Südpatagoniens dauerte nur etwas mehr als drei Stunden. Leider sank auch die Temperatur alle acht Minuten um 1°C.

El Calafate sieht etwa gleich aus wie Jasper, Banff oder Moab in Nordamerika, oder wie jedes andere Dorf, das hauptsächlich von Touristen mit Trekkingschuhen bevölkert wird. Hier gibt es aber ein wunderschönes Vogelschutzgebiet und ein paar wirklich tolle, von «Blumenkindern» inspirierte Restaurants.

Heute sind wir zum Perito-Moreno-Gletscher gefahren, haben ihm beim Kalben zugeschaut und uns zum Schluss sogar mit Steigeisen darauf bewegt. Das intensive Blau dieses Gletschers ist unglaublich!

Morgen nehmen wir den Bus nach El Chaltén, mieten uns ein Zelt und gehen dann für vier Tage wandern...

Dienstag, 27. Dezember 2011

Live | Quito, El Corazon & Baños

Nach einem unendlich langen Flug sind wir am 24. Dezember 2011 in Quito angekommen.

Nachdem wir mindestens zehn Stunden in der Casa Helbling geschlafen haben, sind wir zu Fuss durch die Hauptstadt Ecuadors gezogen; insbesondere deren Altstadt hat ziemlich viel kollonialen Charme. Sonntags ist sie komplett autofrei, aber leider sind auch die meisten Geschäfte geschlossen.

Schon am ersten Tag wollte uns ein Taxifahrer «veräppeln»; für eine kurze Fahrt wollte er 25 US-Dollar. Schliesslich gab er sich mit immer noch teuren 5 US-Dollar zufrieden (wir buchen das als Entwicklungshilfe ab). So hat es als Weihnachtsmenu noch für ein «Lomo» (Filet) gereicht, hoffentlich nicht zum letzten Mal...

Gestern wagten wir die Wanderung auf den 4790m hohen Vulkan El Corazon; eine Grenzerfahrung sondergleichen trotz privatem Bergführer. Je höher wir kamen, desto mehr wurde jeder Schritt zur Qual, jede kritische Stelle mit Schwindelgefühl und Kopfweh zur psychischen Herausforderung. Und doch: wir haben es geschafft!

Heute sind wir mit dem Bus südlich nach Baños gefahren.